Archiv der Kategorie: Flursteine

Flurstein 2018 Up’n Moor

26. April 2018
17. Flurstein: Up’n Moor

Pünktlich zur Einweihung des nun schon 17. Flursteins in der Gemarkung Ashausen verzogen sich die letzten Regenwolken endgültig.

Die Flur „Up`n Moor“ wurde erstmals 1776 erwähnt. Obwohl die Flur als Moor bezeichnet wird, ist der Boden nicht moorig, sondern es führte vermutlich die schwarze Erde zu diesem Flurnamen. Die hinter den Häusern der Gartenstraße liegenden Grundstücke werden teilweise noch heute als Garten- oder Ackerland genutzt.

Nachdem Reinhard Behr in gewohnt launiger Art über die Fluren im Allgemeinen und “Up’n Moor” im Speziellen berichtete, wurden die erschienenen Gäste von den Spendern Ulrike und Olaf Sander mit Speis und Trank bewirtet.

 

Die Regenschirme fanden sich malerisch an der benachbarten Eiche ein.

Die Fotos stellten uns Antje und Volker Klatt zur Verfügung.

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Flurstein 2017: An’n Abenbarg

26. April 2017
16. Flurstein:  An’n Abenbarg

Der Kälte zum Trotz, aber bei überwiegend trockenem Wetter, konnten ca. 60 Teilnehmer den diesjährigen Flurstein am Holtorfsloher Weg einweihen.

Reinhard Behr und die Stifter (Brigitte Ehlers-Grelck, Peter Grelck & Ingrid Schreer) begrüßten alle Anwesenden und freuten sich über die zahlreich erschienenen Gäste.

Der Vorsitzende des Heimatvereins und die Stifter (v.l. Reinhard Behr, Brigitte Ehlers-Grelck, Ingrid Schreer und Peter Grelck)

Als Vorsitzender des Heimatvereins erläuterte Reinhard Behr die geschichtlichen Hintergründe der Flursteine in Ashausen. Anschließend wurde der Stein und die dazugehörende Infotafel von den Stiftern und dem Vorsitzenden unter großem Applaus enthüllt.
Peter Grelck fügte in seiner kurzen Ansprache noch persönliche Beweggründe zur Stiftung und die Historie des einzuweihenden Steins hinzu. Dieser Stein (siehe Fotos) ist vor Jahren bei Bauarbeiten auf dem Grundstück der benachbarten Familie Andersen gefunden worden und stammt aus der Eiszeit.

Die Flur „An´n Abenbarg“ (Aben = Ofen) wurde erstmals 1607 erwähnt und umfasst eine Fläche von ca. 30 ha. Die höchste Erhebung der Flur mit 51 m liegt an der Gemeindegrenze zur Gemarkung Scharmbeck. In diesem waldreichen und teilweise lehmigen Gebiet wurden Bruchstücke von Lehmöfen (daher auch der Begriff „Ofenberg“) aus vorgeschichtlichen Besiedlungen gefunden.

Die Freude über den nunmehr 16. Flurstein war groß und die anwesenden Gäste wurden mit allerlei Getränken und leckeren Suppen von den Gastgebern verköstigt.

Petra Göring, als zweite Vorsitzende des Heimatvereins, verwies noch einmal darauf, dass ihre Tochter im Siebdruckverfahren wieder T-Shirts mit dem Heimatvereinslogo erstellt. Petra Göring nahm Bestellungen entgegen und erläuterte, dass auch noch kurzfristig Bestellungen per E-Mail (hva@heimatverein-ashausen.de) oder telefonisch bei Kati Domroes (04174-593071) möglich seien. Ebenso durfte ein bisschen Werbung für den Heimatverein nicht fehlen. Thomas Götze hatte Mitgliederanträge dabei und dankte allen für ihr Engagement.

Bei interessanten Gesprächen und Schlehenschnaps klang der Abend aus, vielen Dank den Stiftern/Gastgebern.

Impressionen der Flursteinsetzung

 

Aus dem Winsener Anzeiger vom 2.5.2017

Aus dem Winsener Anzeiger vom 2.5.2017

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Flurstein 2016: An’n grode Torfmoor

26. April 2016
15. Flurstein: AN`N GRODE TORFMOOR

Spender: Annika, Manfred und Gabriela Richter

Lage: Ohlendorfer Weg

Die Flur umfasst den Bereich zwischen Ohlendorfer Weg, Holer Moor und Mondscheinweg. Während und nach dem Krieg siedelten sich hier die ersten Bürger, vornehmlich Hamburger, an. Sie bauten sich Wochenendhäuser, in denen sie zunächst auch nur das Wochenende verbrachten. Im Laufe der Zeit wurden die Wochenendhäuser ausgebaut und es kamen viele Neubauten hinzu.

Der überwiegende Teil der Flur ist jedoch noch Waldgebiet, bestanden mit vielen mächtigen Kiefern.

Die namensgebende Nachbarflur GRODE TORFMOOR liegt zwischen dem Mondscheinweg und dem Ashäuser Mühlenbach. Dort wurde in früheren Jahren Torf abgebaut.

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Ca. 30 Mitglieder und Freunde kamen trotz des kalten Wetters
– immerhin hat es pünktlich zur Steinsetzung aufgehört zu regnen – und lauschten andächtig den Worten von Reinhard Behr.
Im Anschluss klönten wir noch lange bei von den Stiftern des Steins angebotenen Snacks und Getränken. Vielen Dank!

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Aus dem  Winsener Anzeiger zur diesjährigen Flursteinsetzung.

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Flurstein 2015: Swienweid

26. April 2015
14. Flurstein: SWIENWEID

Swienweid klein

Spender: Thomas Götze und Günter Leube

Lage: vor Neue Straße 2b

Dieses Flurstück (amooriges Brachland) wurde 1825 im Verkoppelungsrezess als gemeinschaftlich genutzter Besitz ausgewiesen und diente vornehmlich zum Schweineaustrieb.
Das Gelände wurde urbar gemacht, kultiviert und der Bach begradigt. Mit dem Aufkommen intensiverer Schweinemast um 1880 und dem Bau massiver Schweinehäuser wurden hier Abbauerstellen auf Erbenzins vergeben.
Die ersten Ansiedlungen erfolgten im Bereich “Am Osterberg” ab 1894 und im Bereich “Neue Straße” ab 1908.

TransportAufbauDer Stein wurde beim  ehemaligen Kiesturm (Steinhage) gefunden und von Hans-Jürgen Neven (Hötzel) von dort zur Beschriftung nach Ashausen und später zum endgültigen Standort transportiert.
Die Fa. Möller-Blödorn (Inh. Falta)  fertigte die Inschrift. Die Gravur des Schildes organisierte wie immer Thomas Götze, das dann von Reinhard Behr zusammengebaut wurde.
Die Pflege des gemeindeeigenen Areals rund um den Stein übernehmen die direkten Anwohner Hanna & Hans Wegner.

Swienweid vorher   Schild Swienweid   Stein Swienweid

ImbissImbiss2Wir bedanken uns bei Günter Leube und Thomas Götze als Stifter und für den anschließenden Umtrunk mit Imbiss.

Steinlegung

Aus dem  Winsener Anzeiger zur diesjährigen Flursteinsetzung.

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Flursteine in Ashausen

Am Tag der Vereinsgründung (26. April 2001) wird alljährlich vom Heimatverein ein neuer Flurstein gesetzt.

Flurnamen bezeichnen Geländeflächen unabhängig von der Bewirtschaftung. Seit Jahrhunderten dienen sie auch heute noch den Bauern und Bürgern zur Orientierung in der Feldmark.

Lundes KielDie Größe der Ashäuser Fluren reicht von ca. 6 ha (Lütt`n Felln) bis 100 ha  (Western). Die ältesten Aufzeichnungen gehen auf das Jahr 1607 zurück, als die Abmeierung des Wirtes von Vinks Hoff (Peter Vinkes) durch den Ausreuther (Verwaltungsbeamten) des Klosters Michaelis zu Lüneburg erfolgte. Hier wurden bereits 30 von insgesamt 88 Flurnamen verzeichnet. Die nächste Gruppe von Namen stammt aus der Kurhannoverschen Landesaufnahme von 1776. Die dritte Gruppe von Namen tauchen in der Verkoppelungskarte von 1810   bzw. beim Rezess (Vertragsabschluss) von 1825 auf. Der Rest stammt aus mündlichen Überlieferungen.

Neben jedem Flurstein ist auf einem Pfahl ein Schild mit der Erklärung des Flurnamens vorhanden.

Die Erläuterungen für die Flurbezeichnungen sind dem Jubiläumsbuch von Marion Luckow und Heino Eddelbüttel, anlässlich des 700-jährigen Bestehens der Ortschaft Ashausen im Jahre 1994, entnommen worden.

Auflistung und Erklärung der bisher gesetzten Flursteine

2018 Up’n Moor
2017 An’n Abenbarg
2016 An’n Grode Torfmoor
2015 Swienweid
2014 Grood Wisch

2013 Querbülten
2012 Foorsfell’n
2011 Western  – mit anschließender Baumpflanzung
2010 Suurbrook

2009 Westerfell`n

2008 Remen
2007 Wulfshagen
2006 Steinkiste
2005 Duvendaal
2004 De Woort
2003-2 Neddelbarg
2003 Lundes Kiel

Flurstein 2014: Grood Wisch

26. April 2014
13. Flurstein: GROOD WISCH

GroodWisch2

Spender: Marianne und Dieter Sommer

Lage: Gartenstraße in Richtung Scharmbecker Grevelau (Wegespinne)

Die Flur “GROOD WISCH” wurde erstmalig 1810 / 1825 erwähnt.
1847 wurden durch die Inbetriebnahme der Eisenbahn Harburg-Lüneburg-Celle-Hannover die Flurstücke 42, 43 und 44 zerschnitten.
Die Flur beginnt erst jenseits des Grenzgrabens auf beiden Seiten der Bahnlinie.

 

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Flurstein 2013: Querbülten

26. April 2013
12. Flurstein: QUERBÜLTEN

Querbuelten-kl

Spender: Margit Bonacker und Christian Popp

Lage: Ecke Büllhorner Weg / Querbülten

Die Flur wurde erstmalig 1607 als Dwerbunten erwähnt.

Die Grundstücke in der Nachbarflur REMEN hatten eine Lage von Norden nach Süden. Das Flurstück QUERBÜLTEN läuft quer zu den anderen Stücken.

Bult oder Bülten weist auf sandigen Boden, bestanden mit Heide und Bültengras (minderwertiges Gras) hin.

 

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Flurstein 2012: Foorsfell’n

26. April 2012
11. Flurstein: FOORSFELL`N

Foorsfell'n2

Spender: Fam. Henning und Ute Schmedecke-Vick

Lage: Verbindungsweg Scharmbecker Straße Richtung Lundes Kiel
Verlängerung der Straße Zum Bruch

Die Flur “FOORSFELL’N” liegt von Ashausen kommend links neben der Scharmbecker Straße, so dass die heutige Straße Fohrsfeld zwar nicht zu dieser Flur gehört, jedoch auf sie zu führt.

 

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Flurstein 2011: Western

26. April 2011
10. Flurstein: WESTERN

Western-kl

Spender: Vera und Thyss Henze, Sabine und Manfred Hintze

Lage: Ecke Holtorfsloher Weg / Hooler Moor

Dieser Stein trägt den Namen von der Flur WESTERN.
Western (1607 Western, 1776 Im Westen) – eine nach dem Westen gelegene Feldmark.
Die WESTERN ist die größte Flur von Ashausen mit einer Größe
von ca. 100 ha. Diese Flur ist überwiegend Waldgebiet und daher für die Naherholung gut geeignet.

Nach einem kleinen Umtrunk wurde anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Heimatvereins…

 

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