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2. Ashäuser Runde – Mehrgenerationenprojekt am Schulweg

Mehr als 100 Interessierte kamen zur zweiten Ashäuser Runde des Heimatvereins ins örtliche Feuerwehrgerätehaus. Einführend blickte Christian Popp, der Vorsitzende des Heimatvereins, auf die erste Ashäuser Runde zurück, die sich mit dem Projekt „Heins Hoff“ befasste. Er konnte berichten, dass im Anschluss an die Informationsveranstaltung im Mai dieses Jahres zahlreiche Bedenken und Anregungen bei der Gemeinde eintrafen. Zusammen mit den Hinweisen des Denkmalschutzes und anderen führten diese dazu, dass der Bebauungsplan deutlich verbessert wurde und neu ausgelegt werden wird.

Zum Thema des Abends „Mehrgenerationenprojekt am Schulweg“ referierte die Stadtplanerin Ursula Leptien. Sie ist auch Vorstandsmitglied der Tariqa Burhaniya Stiftung, der neuen Grundeigentümerin der 1,7 Hektar großen Liegenschaft am Schulweg. Frau Leptien erläutert den aktuellen Stand der Ideen zum Bebauungskonzept sowie mögliche Angebote für das dörfliche Leben. Klar wurde, dass 20 bis 40 Wohnungen vorzugsweise für Stiftungsmitglieder errichtet werden sollen. Wie etwaige Angebote an das Dorf aussehen könnten, musste jedoch noch offen bleiben. Dennoch begrüßten die Teilnehmenden an der Ashäuser Runde die rechtzeitige und umfassende Information über das für Ashausen wichtige Projekt.

Die nächste Ashäuser Runde wird sich aller Voraussicht nach mit dem Nahversorger am Büllhorner Weg beschäftigen. Ob dies noch in diesem Jahr geschehen wird, hängt vom Vorankommen der laufenden Planungen ab.

Ashäuser Runde – Fragen & Antworten: Heins Hoff

Ashäuser Runde – Fragen & Antworten…

… so heißt das neue Veranstaltungsformat des Heimatverein Ashausen.

Am 14. Mai versammelten sich knapp 100 Interessierte, um während der ersten Ashäuser Runde Einzelheiten zu den geplanten Baumaßnahmen rund um Heins Hoff von den verantwortlichen Projektentwicklern zu erfahren. 

Diese berichteten, dass zusammen mit Politik und Verwaltung ein Konzept entwickelt worden sei, das eine Weiternutzung des denkmalgeschützten 4-Ständer-Fachwerkhaus nach dessen vollständiger Restaurierung ermöglichen würde. So solle das Fachwerk wieder freigelegt werden, die großen Fenster weichen und das gesamte Haus wieder ein Reetdach erhalten. Die Finanzierung dieses ambitionierten Vorhabens könne jedoch nur mit einer nachverdichtenden Bebauung des Geländes erreicht werden. Drei weitere Mehrfamilienhäuser – eines davon mit Tiefgarage – würden barrierefreie Wohnungen unterschiedlicher Größe aufnehmen. 

Quelle: Heins Hoff Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG

Im Anschluss an die Vorstellung der Planungen erhielten die Anwesenden Gelegenheit, ihre Fragen und Bedenken, aber auch Anregungen an die Projektentwickler und an die anwesende Vertreterin der Gemeinde weiterzugeben. Insbesondere das notwendige Fällen einer großen Eiche, die Planung von Staffelgeschossen bei zwei der neuen Häuser, aber auch die Frage, ob ausreichend Parkplätze entstehen und wie das Grundstück angefahren werden wird, beschäftigte die Menschen. 

Quelle: Heins Hoff Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
Quelle: Heins Hoff Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG

Viele Gäste der Ashäuser Runde standen dem Projekt grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, würden sich aber wünschen, dass die angesprochenen Fragen aufgegriffen und im weiteren Verlauf des Verfahrens zum Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Scharmbecker Straße, Heins Hoff“ berücksichtigt werden. 

In diesem Zusammenhang wies der Heimatvereins-Vorsitzende Christian Popp, der die Veranstaltung moderierte, darauf hin, dass noch bis zum 27. Mai die Möglichkeit bestehe, bei der Gemeinde Stelle Anregungen und Bedenken zu äußern. 

Die erste Ashäuser Runde hat eine erfreulich gute Resonanz erfahren, deshalb werden weitere Runden etwa zu Themen wie Verkehrsberuhigung, Fahrradspur oder örtlicher Nahversorger am Büllhorner Weg (geplant für September 2019) folgen.