Archiv der Kategorie: Ereignisse und Veranstaltungen

Regen oder nicht?

Trotz des schlecht angesagten Wetters fanden sich am 3. Oktober vor dem Olen Huus 11 Radler ein.

Foto: Volker Klatt

Nach kurzem Überlegen, ob uns der eventuelle Regen abschreckt, radelten wir mit Rückenwind los in Richtung Fähre Hoopte – Zollenspieker.

Über kleine, fast unbefahrene Straßen und die Strecke der ehemaligen Vierländer Eisenbahn ging es weiter zum Rieck Haus.

Foto: Volker Klatt

Dort erwartete man uns bereits und wir bekamen eine informative Führung von Torhild Hinrichs. Das Freilichtmuseum Rieck Haus in Curslack zählt zu den ältesten erhaltenen Bauernhäusern Norddeutschlands. Die Bauernfamilie Rieck hat hier über mehrere Jahrhunderte gelebt – und das nicht schlecht. Denn die fruchtbaren Böden,  die gute Lage an der Elbe, Fleiß und Erfindungsreichtum der Landwirte und Gartenbauer ließen die Vier- und Marschlande zu einer der reichsten Regionen Deutschlands aufsteigen.

Zunächst gab es interessante Details zu Außengelände und Nebengebäuden. So sieht man hinter dem Haus ein „Stück“ – dieser 14 m breite Acker wurde mühsam bewässert, indem erst auf der einen Seite des Feldes Wasser aus dem daneben liegenden Graben geschöpft und dies über die Schulter aufs Feld geschleudert wurde, dann passierte auf dem Rückweg dasselbe auf der anderen Seite. Der Abstand zwischen den Gräben ergab sich also aus der Schleuderfähigkeit der Bauern.

Der sechseckige Haubarg war der Speicher für Getreide oder Heu. Das Dach ist höhenverstellbar, um größtmöglichen Schutz zu bieten.
Foto: Volker Klatt

Auch erfuhren wir, dass damals die Herren ihre Notdurft bei den Pferden auf der Südseite das Hauses verrichteten, wohingegen die Frauen sich zu den Kühen im Norden hockten. Das jetzige Toilettenhaus ist nur „geschummelt“.

Die auf dem Gelände befindliche Mühle ist keine Getreidemühle, sondern eine Schöpfmühle mit einer archimedischen Schnecke.

Foto: Volker Klatt

Je nach Bedarf wurde die Drehrichtung geändert und das Wasser wurde von oben nach unten oder andersherum transportiert.

Foto: Kati Domroes

Im Haus erfuhren wir viel über das Leben der ehemaligen Bewohner. Wie unser Oles Huus ist das Rieck Haus ein Rauchhaus ohne Schornstein. Der Rauch beizt das Holz – es wird, wie das unterm Dach gelagerte Korn, vor Schädlingen geschützt und die an der Decke aufgehängte Wurst wurde durch das Räuchern haltbarer. Einmal am Tag wurde angefeuert, den Rest des Tages wurde Holz gespart und die Glut bis zum nächsten Tag bewahrt.

Viele Details wurden erklärt und kleine Geschichten erzählt: wie kamen die Vierländer Stubenküken zu ihrem Namen, warum hat die Schlafbutze des Bauers ein Fenster oder was hat es mit den Wandfliesen auf sich…

Fotos: Volker Klatt

Die Zeit verging im Fluge und der Rückweg musste angetreten werden. Vorher stärkten sich alle mit einem kleinen Stück Zitronenkuchen oder mit den uns geschenkten Äpfeln aus dem Garten.

Der Rückweg führte vorbei an der Riepen Windmühle bis zum Elbdeich. Dort ging es noch ein kleines Stück entlang an der Elbe zurück nach Zollenspieker.

Fotos: Antje Klatt

Ein großer Teil der Gruppe kehrte im Anschluss an die meist trockene, kurzweilige und informative Tour bei Steffi´s Café zum Kaffee-Trinken ein, wo auch schon einige Vereinsmitglieder auf die Gruppe warteten. Nach leckerer Torte, Kaffee und Tee löste sich die Gruppe auf.

Ein herzlicher Dank geht an Daniel und Klaus-Dieter. Die Runde war gut organisiert und da Klaus-Dieter die Strecke mit Petra zusammen bereits abgeradelt war, konnte er uns die ca. 30 km zielsicher und ohne Umwege führen.

Tourenänderung

Wir haben den Tourenverlauf angepasst. Wir werden keinen Zwischenstopp im Hofcafé Eggers einlegen, sondern zurück bei uns im Dorf in „Steffi’s Café“ einkehren!

Bitte denkt alle an eine Flasche Wasser für einen Schluck zwischendurch!

Mit dem Rad über die Elbe…

Wir starten um 13:00 Uhr am Olen Huus und fahren nach Hoopte an die Elbe.

Die Fährverbindung zwischen Zollenspieker und Hoopte gilt als älteste noch aktive Fährverbindung Deutschlands. Die ersten Erwähnungen der Verbindung datieren auf das Jahr 1252. Damals befand sich die Fähr- und Zollstelle etwa 2km elbaufwärts. Zum Schutz von Fähre und Zollstelle wurde damals die Riepenburg errichtet.
Kostenpunkt pro Fahrrad und Radler 3,00 € pro Überfahrt.

Eintreffen am Rieck Haus  15:00 Uhr.

Das Rieck Haus in Hamburg Curslack wurde ca. 1530 errichtet und ist ein typisches niederdeutsches Fachhallenhaus – es gehört zu den ältesten Profanbauten Hamburgs. Das Gelände mit dem Vierländer Hallenhaus, Heuscheune, Bauerngarten und Feldentwässerungsmühle ist als Freilichtmuseum eine Außenstelle des Altonaer Museums.
(Eintritt 4,00 €)

Einkehren im Hofcafé Eggers zwischen 16:30 und 17:00 Uhr.

Erstmals wurde dieser Hof 1548 erwähnt. Seit 1628 ist er im Besitz der heutigen Familie. Das Wohnhaus stammt aus dem Jahre 1834. Drei Scheunen gehören zum Hof, von denen eine aus dem Jahre 1631 stammt. Zudem befindet sich noch ein Kornspeicher auf dem Gelände, dessen Ursprung auf das Jahr 1535 zurückgeht. Der Hof ist kein Museum, sondern wird immer noch voll landwirtschaftlich genutzt. 1991 hat die Familie Eggers auf ökologischen Anbau umgestellt. Immer wieder finden Aktionen und Hoffeste auf dem Hof Eggers statt, der auch einen Hofladen und ein Hofcafé beherbergt. 

Eine Anmeldung zur Teilnahme bitte bis zum 30. September bei:
Klaus-Dieter Klose unter 04174 659980
oder per Zettel in seinen Briefkasten im Westerfeld 4
oder bei Daniel Würfel unter 01590 415 2819.

Die Tour findet unter Einhaltung der dann geltenden Corona-Hygieneregeln statt. Bitte entsprechend 2-G bzw. 3-G Nachweis und eine Maske bereithalten.

Alpha-E – ein 4. Gleis durch Ashausen!?

Der Heimatverein hat am 5. Mai 2021 im Rahmen seiner vierten Ashäuser Runde zum Stand der Überlegungen zum weiteren Ausbau der Bahnstrecke Hamburg – Lüneburg informiert. Der augenblicklichen Situation geschuldet fand die Veranstaltung als Internetkonferenz mit immerhin knapp 40 Menschen statt.

Zu Beginn der Ashäuser Runde gab Dr. Peter Dörsam, Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt und Sprecher des Projektbeirats Alpha-E (https://beirat-alpha.de/), einen Überblick über den derzeitigen Stand der Überlegungen zum Bahnausbau.

Von Februar bis November 2015 fand in Celle das Dialogforum Schiene Nord (DSN) mit insgesamt 94 Vertreterinnen und Vertretern von Bürgerinitiativen, Gemeinden, Städten, Landkreisen sowie Verbänden hinzugezogenen Sachverständigen statt. Das Ergebnis war die sogenannte Alpha-E-Variante, die den Fokus auf den Ausbau der vorhandenen Bahnstrecken legt. Dabei müssen durch „übergesetzlichen Lärmschutz“ und weitere Maßnahmen die Belastungen gegenüber heute zumindest kompensiert, wenn möglich verringert werden!

Um die Planungen der Bahn aufmerksam zu begleiten, wurden ihr ein Projektbeirat an die Seite gestellt. Dieser besteht aus 16 Mitgliedern (acht aus Bürgerinitiativen sowie jeweils vier aus Landkreisen und Kommunen). Dieser Beirat vertritt die Interessen der Region im Dreieck Hamburg-Bremen-Hannover gegenüber der DB AG und dem Bundesverkehrsministerium und arbeitet mit seiner Geschäftsstelle auf der Basis des Abschlussdokuments des DSN (http://www.dialogforum-schiene-nord.de/downloadcenter).

Ashausen ist von den Planungen im günstigsten Fall dadurch betroffen, dass ein durchgehendes 4. Gleis gebaut werden muss, um den Personenfernverkehr schneller und den Personennahverkehr häufiger fahren zu lassen. Im ungünstigsten Fall ist nicht auszuschließen, dass zwischen Ashausen und der Grevelau ein Überwerfungsbauwerk (Brücke, die eine Kreuzung zweier sich überschneidender Verkehrswege auf unterschiedlichen Ebenen ermöglicht) errichtet wird, das den Anfang einer Trasse entweder zur BAB A7 oder zur Umgehung von Lüneburg darstellt. 

Gerade der „ungünstigste Fall“ führte zu zahlreichen Nachfragen bezüglich der Höhe eines Überwerfungsbauwerks und des Platzbedarfs der Rampen. Dr. Dörsam verwies hier aber zurecht darauf, dass man sich in einem noch zu unkonkreten Planungsstadium befinde, um belastbare Aussagen hierzu zu machen.

Der Heimatverein wird das Thema zu gegebener Zeit wieder aufgreifen und zu einer Veranstaltung einladen.

4. Ashäuser Runde – Alpha-E – ein 4. Gleis ?

Der Heimatverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen in Ashausen über interessante Vorhaben rechtzeitig zu informieren und ihnen Gelegenheit zu geben, Fragen zu den Dingen zu stellen, die ihnen unter den Nägeln brennen. Die vierte Ashäuser Runde befasst sich – leider immer noch im Zeichen von eingeschränkten Möglichkeiten, sich persönlich auszutauschen – am

5. Mai 2021 um 19 Uhr

mit den Überlegungen zum weiteren Ausbau der Bahnstrecke Hamburg – Lüneburg unter dem Titel

Alpha-E – ein 4. Gleis durch Ashausen!?

in digitaler Form als Zoom-Konferenz. 

Dr. Peter Dörsam (Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt und Sprecher des Projektbeirats Alpha-E [https://beirat-alpha.de/]) hat sich freundlicherweise bereit erklärt, den derzeitigen Stand der Überlegungen zum Bahnausbau beginnend bei den Beschlüssen des Dialogforum Schiene Nord (http://www.dialogforum-schiene-nord.de/) zu präsentieren. Anschließend steht er für Fragen zur Verfügung.

Der Heimatverein Ashausen lädt hiermit alle Ashäuserinnen und Ashäuser ganz herzlich ein, an dieser digitalen vierten Ashäuser Runde teilzunehmen. 

Aus organisatorischen Gründen ist es notwendig, dass Interessierte sich per Mail an die Adresse hva@heimatverein-ashausen.de anmelden. Sie erhalten kurz vor der Veranstaltung eine Einladung mit einem Link per Mail.

Informationen zum Verhandlungsstand

Fahrradtour am 3. Oktober

Die alljährliche Fahrradtour des Heimatvereins begann wie immer mit einem Treffen vor dem Olen Huus. Dieses Jahr waren trotz des starken Windes 14 Radlerinnen und Radler dabei. Die Coronaregeln wurden dabei streng beachtet, mit Schutzmasken und genügend Abstand an frischer Luft. Die diesjährige Tour wurde erstmals von unserem Mitglied Daniel Würfel organisiert.

Angesichts der kräftigen Winde haben wir kurzfristig die Route verändert und fuhren windgeschützt in östlicher Richtung über die Grevelau bis nach Winsen, dort über den Laßrönner Weg bis zur Seebrücke.

Hinter der Seebrücke hatten Angelika und Willi Gräbner einen kleinen Snack mit Getränken zum „Nachtanken“ vorbereitet. Es war ein idyllischer Platz am Angelteich, auf dem im Hintergrund die Schwäne schwammen und die Sonne lachte.

Über Laßrönne ging die Tour – jetzt mit Rückenwind! –  zurück auf dem Deich bis Hoopte und über den Geestwiesenweg nach Ashausen. Insgesamt haben wir 20 Kilometer zurückgelegt.

In Ashausen wurden wir im Kaffeegarten des „Café Verde“ mit leckerer Torte und Kaffee mit genügend Abstand im Freien versorgt.

Es hat wieder Spaß gemacht und wir freuen uns auf die nächste Tour mit dem Heimatverein im Jahre 2021 – dann hoffentlich ohne Coronaprobleme!

Klaus-Dieter Klose (Text und Fotos)

Stellungnahme Landkreis Harburg (Denkmalschutz) zum Bauzustand von Heins Hoff

Der Heimatverein Ashausen e.V. hat beim Landkreis Harburg nach Informationen über den Zustand des Heins Hoff in der Scharmbecker Straße angefragt. Uns wurde die nachfolgende Antwort übermittelt, die wir mit Genehmigung des Landkreises gerne allen Interessierten zur Verfügung stellen!

Sehr geehrter Herr Popp, 
Sehr geehrte Damen und Herren,
bezugnehmend auf Ihre Anfrage sowie die aktuellen Presseberichte nehme ich zum Bauzustand des Heins Hoff wie folgt Stellung:

Das Gebäude wird als Teil einer Gruppe Baulicher Anlage gemäß § 3 Abs.3 NDSchG in der Liste der Kulturdenkmale geführt. Schützenswert am Heins Hoff ist in erster Linie die äußere Hülle, geprägt durch die Kubatur, Bauweise, Materialität und Farbgebung und zwar im Kontext der Bebauung der Wassermühle. Der Heins Hoff wird darüber hinaus nicht als Einzeldenkmal gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG in der Liste der Kulturdenkmale geführt, da es ihm für eine Ausweisung als Einzeldenkmal an Denkmalwert fehlt.

Der aktuelle Bauzustand des Heins Hoff ist einer Vielzahl verschiedenster Umstände und Interessenkonflikte geschuldet. Abzuwägen galt es zwischen immer höheren Anforderungen an die neue Nutzung in Bezug auf Statik, Brandschutz und energetischen Aspekten, dem konstruktiven Erhaltungszustand insgesamt sowie der Qualität der vorhandenen Bausubstanz unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten. In diesem Spannungsfeld gilt es, eine praktikable Lösung zu finden, die diese teils konträren Interessen eint. 

Ziel der Planung ist es, das Erscheinungsbild des Heins Hoff als Teil des Mühlenensembles, unter Verwendung der erhaltenswerten Bausubstanz wiederherzustellen.

Es wird das Konzept „Haus im Haus“ verfolgt, im Ergebnis haben wir ein modernes Gebäude in der historische Gebäudehülle, welche zum Teil aus der vorhandenen Substanz besteht, teils rekonstruiert werden muss.

Das vorhandene Fachwerk wird zimmermannmäßig aufgearbeitet und wo erforderlich ausgetauscht bzw. ergänzt. Die vorhandene Fachwerkkonstruktion ist besonders im Bereich der Schwelle größtenteils abgängig bzw. bereits fehlend.  

Die äußere Hülle im Bereich des Erdgeschosses des Wohnteils muss komplett nach historischem Vorbild rekonstruiert werden, da es in der Vergangenheit ausgebaut und massiv ersetzt wurde. Das betrifft auch die Fenster des Wohnteils, da die historischen Fenster nicht mehr vorhanden sind. Die Fenster und Tore des Wirtschaftsteils dagegen werden aufgearbeitet und wieder eingesetzt. Darüber hinaus wird das Gebäude wieder eine Reeteindeckung erhalten.  

Der Erhaltungszustand, sowie die Anforderungen an die Gebäudegründung, ließen eine Sanierung im vorhandenen Fachwerkgefüge nicht zu, sodass dem Abbau zugestimmt wurde. Das Fachwerk soll durch eine Fachfirma vor Ort instandgesetzt werden, und soweit möglich wandweise im Gefüge bestehen bleiben.  

Dass der momentane Zustand drastisch ist, und nicht dem theoretischen Anspruch einer denkmalgerechten Sanierung vollumfänglich entspricht, ist nicht von der Hand zu weisen. Gleichwohl halte ich unter Berücksichtigung der o.g. Aspekte die Vorgehensweise fachlich für sachgerecht.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
09. September 2020

3. Ashäuser Runde – Projekt Nahversorger am Büllhorner Weg

Der Heimatverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen in Ashausen über interessante Vorhaben rechtzeitig zu informieren und ihnen Gelegenheit zu geben, Fragen zu den Dingen zu stellen, die ihnen unter den Nägeln brennen.

Die dritte Ashäuser Runde befasst sich – leider im Zeichen von eingeschränkten Möglichkeiten, sich im gewohnten Rahmen persönlich auszutauschen – im

August und September 2020
mit dem Bebauungsplan zum
Nahversorger am Büllhorner Weg

in digitaler Form. Der Bebauungsplan liegt vom 3. August bis zum 4. September 2020 im Steller Rathaus aus und kann auch unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.gemeinde-stelle.de (->Bekanntmachungen). Die Bürgerinnen und Bürger können in diese Unterlagen Einsicht nehmen sowie Bedenken und Anregungen vorbringen.

Für den Heimatverein hat Jörg Ruschmeyer vom Projektentwickler May&Co. Development GmbH freundlicherweise eine Präsentation zur Vorstellung des Projektes erstellt.

Diese wurde durch den Heimatverein mit Informationen zur Erleichterung des Verstehens dieser nicht für alle Menschen alltäglichen Materie ergänzt.
Diese Folien sind durch einen Stempel
rechts oben neben der Foliennummer gekennzeichnet.

Download der Präsentation
Die Präsentation öffnet sich in einem separaten Fenster.

Der Heimatverein Ashausen lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an dieser dritten Ashäuser Runde teilzunehmen. 
Mailen Sie Ihre Fragen und Anregungen an die Adresse:
hva@heimatverein-ashausen.de
Wir anonymisieren und bündeln diese Fragen und geben sie an Herr Ruschmeyer zur Beantwortung weiter. Fragen und Antworten werden auf der Homepage veröffentlicht.

Diese Ashäuser Runde soll informieren. Sie kann und will nicht das gemeindliche Beteiligungsverfahren ersetzen.

Hier geht es zu den ersten Fragen und Antworten.

Lärmaktionsplan Ashausen

Wir machen darauf aufmerksam, dass im Rathaus der Lärmaktionsplan gem. § 47d Bundes-Immissionsschutzgesetz für die Gemeinde Stelle ausliegt (s. Auszug aus der Bekanntmachung Nr. 34/2020 unten). Dieser Plan schlägt u.a. vor, die Geschwindigkeit auf der K8 (Scharmbecker Straße, Bahnhofstraße) auf 30 km/h und auf der Autobahn A39 auf 120 km/h zu beschränken. 

Der Heimatverein begrüßt diese Vorschläge und möchte seine Mitglieder ermuntern, diese zu unterstützen, indem sie sich die im Rathaus ausliegenden Unterlagen ansehen und sich dazu äußern.

Bekanntmachung Nr. 34/2020 (Auszug)

Lärmaktionsplan gem. § 47d Bundes-Immissionsschutzgesetz der Gemeinde Stelle 
– öffentliche Auslegung gem. § 47d Abs. 3 Bundes-Immissionsschutzgesetz –

Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Stelle hat in seiner Sitzung am 24.06.2020 die öffentliche Auslegung des Entwurfes des Lärmaktionsplanes beschlossen. 

Die Richtlinie 2002/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25.06.2002 über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (=Umgebungslärmrichtlinie) sowie § 47d des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) verpflichten die Gemeinden zur Aufstellung von Lärmaktionsplänen. Danach haben die Gemeinden Lärmaktionspläne aufzustellen, wenn in der Nähe von Hauptverkehrsstraßen, die ein Verkehrsaufkommen von über drei Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr haben, Lärmprobleme bestehen. Nach der Definition „Hauptverkehrsstraße“ sind dieses im Gemeindegebiet die Autobahn A 39 sowie die Landesstraße L 217 (Autobahnzubringer Winsen zur Auffahrt Winsen-West).

Um einen tatsächlichen Mehrwert für die Gemeinde Stelle zu haben, hat die Gemeinde auf freiwilliger Basis auch die Lärmprobleme bzw. Lärmauswirkungen an den Kreisstraßen K 1, K 8, K 22 und K 86 betrachtet und die Ergebnisse im Entwurf des Lärmaktionsplanes berücksichtigt.

Der Entwurf des Lärmaktionsplanes liegt in der Zeit vom

13. Juli 2020 bis einschließlich 14. August 2020

im Rathaus (Zimmer 25) der Gemeinde Stelle, Unter den Linden 18, 21435 Stelle öffentlich zur allgemeinen Einsicht aus.

Zusätzlich können die Unterlagen auf der Homepage der Gemeinde Stelle hier abgerufen werden.