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KD

Mit dem Rad über die Elbe…

Wir starten um 13:00 Uhr am Olen Huus und fahren nach Hoopte an die Elbe.

Die Fährverbindung zwischen Zollenspieker und Hoopte gilt als älteste noch aktive Fährverbindung Deutschlands. Die ersten Erwähnungen der Verbindung datieren auf das Jahr 1252. Damals befand sich die Fähr- und Zollstelle etwa 2km elbaufwärts. Zum Schutz von Fähre und Zollstelle wurde damals die Riepenburg errichtet.
Kostenpunkt pro Fahrrad und Radler 3,00 € pro Überfahrt.

Eintreffen am Rieck Haus  15:00 Uhr.

Das Rieck Haus in Hamburg Curslack wurde ca. 1530 errichtet und ist ein typisches niederdeutsches Fachhallenhaus – es gehört zu den ältesten Profanbauten Hamburgs. Das Gelände mit dem Vierländer Hallenhaus, Heuscheune, Bauerngarten und Feldentwässerungsmühle ist als Freilichtmuseum eine Außenstelle des Altonaer Museums.
(Eintritt 4,00 €)

Einkehren im Hofcafé Eggers zwischen 16:30 und 17:00 Uhr.

Erstmals wurde dieser Hof 1548 erwähnt. Seit 1628 ist er im Besitz der heutigen Familie. Das Wohnhaus stammt aus dem Jahre 1834. Drei Scheunen gehören zum Hof, von denen eine aus dem Jahre 1631 stammt. Zudem befindet sich noch ein Kornspeicher auf dem Gelände, dessen Ursprung auf das Jahr 1535 zurückgeht. Der Hof ist kein Museum, sondern wird immer noch voll landwirtschaftlich genutzt. 1991 hat die Familie Eggers auf ökologischen Anbau umgestellt. Immer wieder finden Aktionen und Hoffeste auf dem Hof Eggers statt, der auch einen Hofladen und ein Hofcafé beherbergt. 

Eine Anmeldung zur Teilnahme bitte bis zum 30. September bei:
Klaus-Dieter Klose unter 04174 659980
oder per Zettel in seinen Briefkasten im Westerfeld 4
oder bei Daniel Würfel unter 01590 415 2819.

Die Tour findet unter Einhaltung der dann geltenden Corona-Hygieneregeln statt. Bitte entsprechend 2-G bzw. 3-G Nachweis und eine Maske bereithalten.

Der Ziehbrunnen am Olen Huus ist wieder komplett!

„Der Bautrupp“, bestehend aus Klaus-Dieter Klose, Reinhard Behr und Peter Grelck lassen den Ziehbrunnen wieder in altem Glanz erstrahlen. In 2020 konnte mit Zustimmung der Steller Verwaltung ein Baum aus einem bestehenden Knick am Holtorfsloher Weg gefällt werden. Dieser wurde bis zum Frühjahr 2021 gelagert, entrindet und nun an seinem Ort vor dem Olen Huus aufgestellt.

Dieser Ziehbrunnen, auch Schöpfbrunnen genannt, war im Mittelalter gängiges Prinzip zur Brauchwassergewinnung für die Haushalte. Mit ihm wird mittels eines Eimers angesammeltes Wasser in der Brunnensohle abgeschöpft.

In verschiedenen Märchen wie z.B. „Der Wolf und die sieben Geißlein“ hat er eine literarische Bedeutung erlangt.

Peter Grelck

Foto: Klaus-Dieter Klose

Insektenhotel-Einweihung

Insekten finden jetzt am Rande der Park- + Ride-Anlage des Bahnhofs Ashausen ein neues Zuhause. Dort wurde Samstag dem 29. Juni 2021 ein vom Heimatverein Ashausen finanziertes Insektenhotel eingeweiht.

Im Frühjahr 2013 hatte der Heimatverein mit der sogenannten „Dorfschau“ verschiedene Bereiche des Dorfes begangen. Während dieses Rundgangs wurde festgestellt, dass es einiges im Bahnhofsumfeld zu verbessern gab. Dieser Aufgabe hatte sich der damalige Heimatvereinsvorsitzende Reinhard Behr federführend gewidmet. Seitdem sorgt er mit seinen „Bahnhofspaten“ regelmäßig dafür, dass der Bahnhof sowie die Park- und Ride-Anlage gepflegt und mit Pflanzen verschönert werden. Das jüngste Ergebnis dieser ehrenamtlichen Tätigkeiten ist das Insektenhotel, das von Klaus-Dieter Klose, Vorstandsmitglied des Heimatvereins gebaut wurde. Heimatvereinsvorsitzender Christian Popp: „Wir finanzieren derartige Initiativen sehr gern, tragen sie doch dazu bei, dass die vielerorts oft tristen Parkplätze an der Bahn in Ashausen ein sehr erfreuliches Bild bieten.“

Text und Foto Christian Popp

Alpha-E – ein 4. Gleis durch Ashausen!?

Der Heimatverein hat am 5. Mai 2021 im Rahmen seiner vierten Ashäuser Runde zum Stand der Überlegungen zum weiteren Ausbau der Bahnstrecke Hamburg – Lüneburg informiert. Der augenblicklichen Situation geschuldet fand die Veranstaltung als Internetkonferenz mit immerhin knapp 40 Menschen statt.

Zu Beginn der Ashäuser Runde gab Dr. Peter Dörsam, Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt und Sprecher des Projektbeirats Alpha-E (https://beirat-alpha.de/), einen Überblick über den derzeitigen Stand der Überlegungen zum Bahnausbau.

Von Februar bis November 2015 fand in Celle das Dialogforum Schiene Nord (DSN) mit insgesamt 94 Vertreterinnen und Vertretern von Bürgerinitiativen, Gemeinden, Städten, Landkreisen sowie Verbänden hinzugezogenen Sachverständigen statt. Das Ergebnis war die sogenannte Alpha-E-Variante, die den Fokus auf den Ausbau der vorhandenen Bahnstrecken legt. Dabei müssen durch „übergesetzlichen Lärmschutz“ und weitere Maßnahmen die Belastungen gegenüber heute zumindest kompensiert, wenn möglich verringert werden!

Um die Planungen der Bahn aufmerksam zu begleiten, wurden ihr ein Projektbeirat an die Seite gestellt. Dieser besteht aus 16 Mitgliedern (acht aus Bürgerinitiativen sowie jeweils vier aus Landkreisen und Kommunen). Dieser Beirat vertritt die Interessen der Region im Dreieck Hamburg-Bremen-Hannover gegenüber der DB AG und dem Bundesverkehrsministerium und arbeitet mit seiner Geschäftsstelle auf der Basis des Abschlussdokuments des DSN (http://www.dialogforum-schiene-nord.de/downloadcenter).

Ashausen ist von den Planungen im günstigsten Fall dadurch betroffen, dass ein durchgehendes 4. Gleis gebaut werden muss, um den Personenfernverkehr schneller und den Personennahverkehr häufiger fahren zu lassen. Im ungünstigsten Fall ist nicht auszuschließen, dass zwischen Ashausen und der Grevelau ein Überwerfungsbauwerk (Brücke, die eine Kreuzung zweier sich überschneidender Verkehrswege auf unterschiedlichen Ebenen ermöglicht) errichtet wird, das den Anfang einer Trasse entweder zur BAB A7 oder zur Umgehung von Lüneburg darstellt. 

Gerade der „ungünstigste Fall“ führte zu zahlreichen Nachfragen bezüglich der Höhe eines Überwerfungsbauwerks und des Platzbedarfs der Rampen. Dr. Dörsam verwies hier aber zurecht darauf, dass man sich in einem noch zu unkonkreten Planungsstadium befinde, um belastbare Aussagen hierzu zu machen.

Der Heimatverein wird das Thema zu gegebener Zeit wieder aufgreifen und zu einer Veranstaltung einladen.

Flurstein “Hungerkuhle”

Leider musste auch dieses Jahr die fröhliche Einweihungsfeier des neuen Flursteins am Gründungstag des “Heimatverein Ashausen” aus Gründen der Covid-Pandemie nochmals entfallen.

Die diesjährigen Spender – Natascha, Frank, Hanna, Michel und Lasse Eggers – wählten für “ihren” Stein eine Flur aus, in der die ganze Familie sehr gerne spazieren geht. Auch der Stein ist dort bei der Feldbearbeitung aufgetaucht. Mit seiner Form erinnert er an ein aufgeschlagenes Buch.

Bei der Lage des Flursteines haben wir etwas geschummelt, denn die beschriebene Flur “Hungerkuhle” beginnt erst knapp 300 m weiter in Richtung Autobahn.  1810 wurde sie erstmalig erwähnt. Der Grund für die Bezeichnung “Hungerkuhle” ist eine Kuhle oder Senke, die durch die landwirtschaftliche Nutzung jetzt allerdings kaum noch erkennbar ist. Der magere und somit wenig ertragreiche Boden brachte der Kuhle den Namenszusatz “Hunger” ein, denn sie taugte zum Verhungern.

Zur Seite „Flursteine in Ashausen“.

Fotos: Kati Domroes

Bebauungsplan „Schulweg“

Bebauungsplan „Schulweg“ mit örtlicher Bauvorschrift
Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 3 (1) BauGB

Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Stelle hat in seiner Sitzung am 18. September 2019 beschlossen, einen Bebauungsplan für den im Übersichtsplan mit einer schwarzen, unterbrochenen Linie markierten Bereich aufzustellen.

Ziel der Planung ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine wohnbauliche Entwicklung im Sinne der Nachverdichtung.

Das städtebauliche Konzept mit Kurzbegründung liegt in der Zeit vom

10. Mai 2021 bis einschließlich 11. Juni 2021

im Rathaus der Gemeinde Stelle öffentlich zur allgemeinen Einsicht aus.

Öffnungszeiten
Montag, Mittwoch und Freitag: 8:30 – 12:00 Uhr,
Dienstag: 7:00 – 12:00 Uhr,
Donnerstag: 8:30 – 12:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr,
1. Samstag im Monat: 8:30 – 12:00 Uhr
sowie nach Vereinbarung.

4. Ashäuser Runde – Alpha-E – ein 4. Gleis ?

Der Heimatverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen in Ashausen über interessante Vorhaben rechtzeitig zu informieren und ihnen Gelegenheit zu geben, Fragen zu den Dingen zu stellen, die ihnen unter den Nägeln brennen. Die vierte Ashäuser Runde befasst sich – leider immer noch im Zeichen von eingeschränkten Möglichkeiten, sich persönlich auszutauschen – am

5. Mai 2021 um 19 Uhr

mit den Überlegungen zum weiteren Ausbau der Bahnstrecke Hamburg – Lüneburg unter dem Titel

Alpha-E – ein 4. Gleis durch Ashausen!?

in digitaler Form als Zoom-Konferenz. 

Dr. Peter Dörsam (Bürgermeister der Samtgemeinde Tostedt und Sprecher des Projektbeirats Alpha-E [https://beirat-alpha.de/]) hat sich freundlicherweise bereit erklärt, den derzeitigen Stand der Überlegungen zum Bahnausbau beginnend bei den Beschlüssen des Dialogforum Schiene Nord (http://www.dialogforum-schiene-nord.de/) zu präsentieren. Anschließend steht er für Fragen zur Verfügung.

Der Heimatverein Ashausen lädt hiermit alle Ashäuserinnen und Ashäuser ganz herzlich ein, an dieser digitalen vierten Ashäuser Runde teilzunehmen. 

Aus organisatorischen Gründen ist es notwendig, dass Interessierte sich per Mail an die Adresse hva@heimatverein-ashausen.de anmelden. Sie erhalten kurz vor der Veranstaltung eine Einladung mit einem Link per Mail.

Informationen zum Verhandlungsstand

Flursteine – Spender gesucht

Aufruf an alle Vereinsmitglieder!

Einmal im Jahr feiert der Heimatverein am 26. April den Tag seiner Gründung im Jahre 2001.

Aus diesem Anlass wird in jedem Jahr am Gründungstag eine Flur in der Gemarkung von  Ashausen mit einem Flurstein bestückt.  

Flurnamen bezeichnen Geländeflächen unabhängig von der Bewirtschaftung. Seit Jahrhunderten dienen sie auch heute noch den Bauern und Bürgern zur Orientierung in der Feldmark. Die ältesten Aufzeichnungen gehen auf das Jahr 1607 zurück.

Gemäß der Tradition im Heimatverein haben sich für die bisherigen 20 gesetzten Flursteine Vereinsmitglieder oder Vereinsmitgliedsgruppen als Spender bereit erklärt und zusammen mit unserem “Flursteinbeauftragten” Reinhard Behr die Organisation übernommen. 

Für den Flurstein fallen allerdings auch Kosten für den Stein (eventuell) , für die Steinmetzarbeiten zur Einarbeitung des Schriftzuges mit dem Vereinslogo und für das Flursteinschild mit zugehörigem Pfahl an. Diese belaufen sich für den Spender nach Abzug eines Zuschusses vom Heimatverein (250 €) auf ca. 250 bis 300 €.

Am jeweiligem Gründungstag des Heimatvereins (26. April) wird der Stein von den Spendern im Beisein von Gästen enthüllt und eingeweiht. Anschließend werden die Anwesenden vom Spender zu einem kleinen Umtrunk & Imbiss geladen.

Für die nächsten Jahre sucht der Heimatverein Vereinsmitglieder, die gerne einen Flurstein für den Bereich ihrer Wahl setzen möchten. Es sind noch etwa 60 Flurbereiche zu vergeben.

Wer Interesse hat, melde sich bitte bei unserem “Flursteinbeauftragten” Reinhard Behr.

Christian Popp

Weitere Informationen zu den Flursteinen

Flursteinsetzung 2021

Die Vorbereitungen für die Flursteinsetzung am 26. April, dem Gründungstag des Heimatvereins, laufen „auf vollen Touren“. 
Die diesjährigen Spender, das Ehepaar Eggers mit ihren drei Kindern, haben sich einen Stein vom Feldrand  am Querbülten  ausgesucht. Er stammt von Feldarbeiten auf einer benachbarten landwirtschaftlichen Fläche und wird die Flur „Hunger-Kuhle“ bezeichnen, die sich unweit seines Fundortes befindet. Der Steinmetzgeselle, Tom Hempen aus Hamburg, hat den Stein am Samstag, dem 27. März auf dem Grundstück Holtorfsloher Weg 21 bearbeitet.

Foto: Tom Hempen

Nun ist er fertig und wartet auf seinen endgültigen Standort.

Der Heimatverein wird jedoch coronabedingt keine größere Veranstaltung am 26. April abhalten.

Foto: Peter Grelck