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“Ashausen-Bücher” zu Weihnachten?

In unserer Jahreshauptversammlung am 19. Februar 2020 wurde ein Antrag zur Reproduktion der “Ashausen-Bücher” gestellt und mit großer Mehrheit beschlossen. Jetzt haben die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Soziales und Sport mit ihrer Zustimmung “Grünes Licht” für die Vorfinanzierung und somit die Einleitung der nächsten Schritte zur Umsetzung dieses Vorhabens gegeben. Der Heimatverein Ashausen bedankt sich für die bisherige und zukünftige Unterstützung durch die Gemeinde Stelle!

Der Winsener Anzeiger hat in seiner Ausgabe vom 15. Oktober auf Seite 5 darüber berichtet. Der Artikel ist hier herunterzuladen. Weitere Informationen über die aktuelle Entwicklung und den Zeitpunkt des Verkaufsstarts der Neuauflagen der “Ashausen-Bücher” folgen.

Reisender, kommst Du nach Ashausen, nimm Dir etwas Zeit

Nun ist auch das zweite Projekt der Arbeitsgruppe “Erlebbare Dorfgeschichte” trotz Corona-Pandemie erfolgreich zu Ende gebracht worden. Vor allem im Dorfkern wurden insgesamt 36 neue Stelen aufgestellt, auf denen man über die Geschichte alter Höfe, des Handwerks, der Kirche, des Kindergartens und der Schulen, der Bahn, des Mühlenbachs und der Mühle oder des „Olen Huus“ informiert wird. 

Im Beisein von Stelles Bürgermeister Robert Isernhagen und Annika Paulini von der LEADER-Region wurden die Informationstafeln zur Dorfgeschichte jetzt offiziell eingeweiht.

Am Anfang stand nur eine Idee. „Es war unser Anliegen“, so unser Ehrenvorsitzender Reinhard Behr „die Geschichte unseres Dorfes auf einfache Art zugänglich zu machen“. Leichter gesagt als getan. Auf Initiative von Peter Grelck hat der Heimatverein Ashausen vor fünf Jahren die Arbeitsgruppe „Erlebbare Dorfgeschichte“ ins Leben gerufen. „Wir mussten uns erstmal richtig zusammenraufen“, erinnert sich Grelck, „jeder hatte seine speziellen Fähigkeiten und Kenntnisse. Aber auch seine eigenen Auffassungen.“ Neben der Entwicklung eines Gesamtkonzepts, mussten umfangreiche Recherchen zur Geschichte der Gemeinde und den einzelnen historischen Örtlichkeiten durchgeführt werden. Viele Ashäuserinnen und Ashäuser haben mit ihren Erinnerungen und Dokumenten dazu beigetragen. Das erste Ergebnis konnte sich im besten Sinne des Wortes sehen lassen. Insgesamt 22 Tafeln vom Ortsrand bis zur Napoleonbrücke wurden im Januar 2018 eingeweiht. 

Einen Teil der Kosten für dieses Projekt tragen wir als Heimatverein selbst. Doch ohne Hilfe von Dritten wäre die Realisierung nur schwer möglich gewesen. Christian Popp, Vorsitzender des Heimatvereins: „Dies ist ein großartiges Projekt, für das wir bereits viel Lob – und neue Vereinsmitglieder – geerntet haben. Deshalb möchten wir neben der Arbeitsgruppe, den Ashäuserinnen und Ashäusern, der Gemeinde Stelle und der EU-Leader-Region für ihre maßgebliche Beteiligung an der Finanzierung ganz herzlich danken.“

Fahrradtour am 3. Oktober

Die alljährliche Fahrradtour des Heimatvereins begann wie immer mit einem Treffen vor dem Olen Huus. Dieses Jahr waren trotz des starken Windes 14 Radlerinnen und Radler dabei. Die Coronaregeln wurden dabei streng beachtet, mit Schutzmasken und genügend Abstand an frischer Luft. Die diesjährige Tour wurde erstmals von unserem Mitglied Daniel Würfel organisiert.

Angesichts der kräftigen Winde haben wir kurzfristig die Route verändert und fuhren windgeschützt in östlicher Richtung über die Grevelau bis nach Winsen, dort über den Laßrönner Weg bis zur Seebrücke.

Hinter der Seebrücke hatten Angelika und Willi Gräbner einen kleinen Snack mit Getränken zum „Nachtanken“ vorbereitet. Es war ein idyllischer Platz am Angelteich, auf dem im Hintergrund die Schwäne schwammen und die Sonne lachte.

Über Laßrönne ging die Tour – jetzt mit Rückenwind! –  zurück auf dem Deich bis Hoopte und über den Geestwiesenweg nach Ashausen. Insgesamt haben wir 20 Kilometer zurückgelegt.

In Ashausen wurden wir im Kaffeegarten des „Café Verde“ mit leckerer Torte und Kaffee mit genügend Abstand im Freien versorgt.

Es hat wieder Spaß gemacht und wir freuen uns auf die nächste Tour mit dem Heimatverein im Jahre 2021 – dann hoffentlich ohne Coronaprobleme!

Klaus-Dieter Klose (Text und Fotos)

Stellungnahme Landkreis Harburg (Denkmalschutz) zum Bauzustand von Heins Hoff

Der Heimatverein Ashausen e.V. hat beim Landkreis Harburg nach Informationen über den Zustand des Heins Hoff in der Scharmbecker Straße angefragt. Uns wurde die nachfolgende Antwort übermittelt, die wir mit Genehmigung des Landkreises gerne allen Interessierten zur Verfügung stellen!

Sehr geehrter Herr Popp, 
Sehr geehrte Damen und Herren,
bezugnehmend auf Ihre Anfrage sowie die aktuellen Presseberichte nehme ich zum Bauzustand des Heins Hoff wie folgt Stellung:

Das Gebäude wird als Teil einer Gruppe Baulicher Anlage gemäß § 3 Abs.3 NDSchG in der Liste der Kulturdenkmale geführt. Schützenswert am Heins Hoff ist in erster Linie die äußere Hülle, geprägt durch die Kubatur, Bauweise, Materialität und Farbgebung und zwar im Kontext der Bebauung der Wassermühle. Der Heins Hoff wird darüber hinaus nicht als Einzeldenkmal gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG in der Liste der Kulturdenkmale geführt, da es ihm für eine Ausweisung als Einzeldenkmal an Denkmalwert fehlt.

Der aktuelle Bauzustand des Heins Hoff ist einer Vielzahl verschiedenster Umstände und Interessenkonflikte geschuldet. Abzuwägen galt es zwischen immer höheren Anforderungen an die neue Nutzung in Bezug auf Statik, Brandschutz und energetischen Aspekten, dem konstruktiven Erhaltungszustand insgesamt sowie der Qualität der vorhandenen Bausubstanz unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten. In diesem Spannungsfeld gilt es, eine praktikable Lösung zu finden, die diese teils konträren Interessen eint. 

Ziel der Planung ist es, das Erscheinungsbild des Heins Hoff als Teil des Mühlenensembles, unter Verwendung der erhaltenswerten Bausubstanz wiederherzustellen.

Es wird das Konzept „Haus im Haus“ verfolgt, im Ergebnis haben wir ein modernes Gebäude in der historische Gebäudehülle, welche zum Teil aus der vorhandenen Substanz besteht, teils rekonstruiert werden muss.

Das vorhandene Fachwerk wird zimmermannmäßig aufgearbeitet und wo erforderlich ausgetauscht bzw. ergänzt. Die vorhandene Fachwerkkonstruktion ist besonders im Bereich der Schwelle größtenteils abgängig bzw. bereits fehlend.  

Die äußere Hülle im Bereich des Erdgeschosses des Wohnteils muss komplett nach historischem Vorbild rekonstruiert werden, da es in der Vergangenheit ausgebaut und massiv ersetzt wurde. Das betrifft auch die Fenster des Wohnteils, da die historischen Fenster nicht mehr vorhanden sind. Die Fenster und Tore des Wirtschaftsteils dagegen werden aufgearbeitet und wieder eingesetzt. Darüber hinaus wird das Gebäude wieder eine Reeteindeckung erhalten.  

Der Erhaltungszustand, sowie die Anforderungen an die Gebäudegründung, ließen eine Sanierung im vorhandenen Fachwerkgefüge nicht zu, sodass dem Abbau zugestimmt wurde. Das Fachwerk soll durch eine Fachfirma vor Ort instandgesetzt werden, und soweit möglich wandweise im Gefüge bestehen bleiben.  

Dass der momentane Zustand drastisch ist, und nicht dem theoretischen Anspruch einer denkmalgerechten Sanierung vollumfänglich entspricht, ist nicht von der Hand zu weisen. Gleichwohl halte ich unter Berücksichtigung der o.g. Aspekte die Vorgehensweise fachlich für sachgerecht.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
09. September 2020

Fragebogen-Aktion für Mobilitätskonzept

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) soll besser werden. Dafür wird die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger benötigt.
Die Gemeinde Stelle prüft gemeinsam mit der Gemeinde Seevetal, den Samtgemeinden Elbmarsch und Salzhausen, der Stadt Winsen und dem Oldenburger Verkehrsplanungsbüro MOBILE ZEITEN, wie der öffentliche Personennahverkehr in und zwischen den Gemeinden verbessert werden kann.

Ziel des Projektes ist es, ein zukunftsfähiges, bedarfsgerechtes und flexibles Mobilitätsangebot zu schaffen, welches sich an dem bestehenden Busnetz orientiert und dieses ergänzen sowie stärken soll.

Dabei ist Ihre Unterstützung gefragt. Die Wege, die die Bürgerinnen und Bürger regelmäßig zurücklegen, sollen in die Entwicklung von Verkehrsangeboten und -planungen mit einfließen. Die Erhebung der Daten erfolgt im Rahmen des Programms “Verbesserung der Stadt-/ Umlandmobilität im öffentlichen Personennahverkehr (Flexible Bedienformen), welches mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert wird.

Den Link zum Fragebogen finden Sie hier!

3. Ashäuser Runde – Projekt Nahversorger am Büllhorner Weg

Der Heimatverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen in Ashausen über interessante Vorhaben rechtzeitig zu informieren und ihnen Gelegenheit zu geben, Fragen zu den Dingen zu stellen, die ihnen unter den Nägeln brennen.

Die dritte Ashäuser Runde befasst sich – leider im Zeichen von eingeschränkten Möglichkeiten, sich im gewohnten Rahmen persönlich auszutauschen – im

August und September 2020
mit dem Bebauungsplan zum
Nahversorger am Büllhorner Weg

in digitaler Form. Der Bebauungsplan liegt vom 3. August bis zum 4. September 2020 im Steller Rathaus aus und kann auch unter folgendem Link abgerufen werden: https://www.gemeinde-stelle.de (->Bekanntmachungen). Die Bürgerinnen und Bürger können in diese Unterlagen Einsicht nehmen sowie Bedenken und Anregungen vorbringen.

Für den Heimatverein hat Jörg Ruschmeyer vom Projektentwickler May&Co. Development GmbH freundlicherweise eine Präsentation zur Vorstellung des Projektes erstellt.

Diese wurde durch den Heimatverein mit Informationen zur Erleichterung des Verstehens dieser nicht für alle Menschen alltäglichen Materie ergänzt.
Diese Folien sind durch einen Stempel
rechts oben neben der Foliennummer gekennzeichnet.

Download der Präsentation
Die Präsentation öffnet sich in einem separaten Fenster.

Der Heimatverein Ashausen lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an dieser dritten Ashäuser Runde teilzunehmen. 
Mailen Sie Ihre Fragen und Anregungen an die Adresse:
hva@heimatverein-ashausen.de
Wir anonymisieren und bündeln diese Fragen und geben sie an Herr Ruschmeyer zur Beantwortung weiter. Fragen und Antworten werden auf der Homepage veröffentlicht.

Diese Ashäuser Runde soll informieren. Sie kann und will nicht das gemeindliche Beteiligungsverfahren ersetzen.

Hier geht es zu den ersten Fragen und Antworten.

19. FLURSTEIN „Achtern Rießel“

Am Tag der Vereinsgründung, dem 26. April 2001, wird alljährlich ein neuer Flurstein vom Heimatverein Ashausen e.V. in fröhlicher Runde eingeweiht. Wie so vieles, musste auch diese Feier in diesem Jahr auf unbestimmte Zeit verschoben werden. In kleiner Runde fanden sich nun dennoch die beiden Stifter Nanny und Dierk Schulz mit dem Vereinsvorsitzenden Christian Popp und seiner Stellvertreterin Katharina Elsner an der Büllhorner Buskehre ein. Hier erwartete sie der Ehrenvorsitzende des Vereins – Reinhard Behr – und versorgte die vier mit interessanten Informationen zu Stein und Flur.

Den aus der Kiesgrube zwischen Scharmbeck und Pattensen stammenden, rötlich marmorierten, hellen Granitblock ziert neben dem Vereinswappen der Schriftzug „Achtern Rießel“.

Hier leben die beiden Stifter seit vielen Jahren und wollen mit dieser Geste anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit ihre Verbundenheit mit Ashausen zum Ausdruck bringen.

Die Flur „Achtern Rießel“ umfasst den Bereich zwischen dem Weg Achtern Rießel, Büllhorner Weg und der Gemarkungsgrenze zu Stelle. Die Flurbezeichnung deutet auf ein Waldgelände hin, in dem Reisig für die Rießbess`n zum Fegen von Diele und Flett geschnitten wurde. Seit Jahrhunderten dienen solcherart Flurnamen den Bauern und Bürgern zur Orientierung in der Feldmark.

Zur Seite „Flursteine in Ashausen“.

Text: Kati Domroes
Fotos: Warner Poelchau