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In Vorbereitung: Flursteinsetzung 2020

Der aus der Kiesgrube zwischen Scharmbeck und Pattensen stammende “rötlich marmorierte, helle Granitblock” ist am Ostersonnabend vom Steinmetz bearbeitet worden. Nach Aussage des Steinmetz’ hat er eine gute Oberfläche und ist sehr hart und fest und deshalb für die Bearbeitung sehr gut geeignet. Der Schritzug “ACHTERN RIEßEL” wurde von der Vorlage auf Transparentpapier über Kohlepapier (pausen) auf die geweißte Fläche des Steines übertragen. Danach wurde mit einem Meißel die Form der Buchstaben im Stein vertieft und anschließend mit schwarzer Steinfarbe ausgemalt. Auch das Heimatverein-Logo erhielt seinen Platz.

Die Spender  Nanny und Dierk Schulz  haben sich den Stein und die Bearbeitung angesehen und waren ganz begeistert.
Ein besonderer Dank geht an Peter Grelck, der den Steinmetz bei der Arbeit unterstützt und gut versorgt hat.

Der vorgesehene Einweihungstermin am 26. April wird aufgrund der momentanen Situation verschoben. Nach Normalisierung der Lage werden wir einen Einweihungstermin festlegen und rechtzeitig bekannt geben. Der Stein soll aber schon vorher an seinem vorgesehen Ort (Büllhorn Buskehre) aufgestellt werden.

Text: Reinhard Behr
Fotos: Peter Grelck

Die zweite “Tafelrunde”

Durch die Kontakteinschränkung auf Grund des Corona Virus’ sind viele Aktionen und Veranstaltungen wie Buschsammeln, Osterfeuer… in Ashausen derzeit nicht möglich.

Auch der Zeitplan unserer Geschichtstafel-Gruppe kommt ein bisschen durcheinander. So können die 30 bereits fertig gegossenen Sockel nicht wie geplant schon jetzt eingesetzt werden.

Foto: Klaus-Dieter Klose (entstand noch vor den Kontaktbeschränkungen)

Die gewonnene Zeit wird aber fleißig genutzt, um die Texte der kleinen und großen Tafeln zu vervollständigen.

Die bisher aufgestellten Tafeln und auch eine Runde von Flurstein zu Flurstein laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Da die Müllsammel-Aktion der IG Flohmarkt auch abgesagt werden musste, bietet es sich an, ein kleines Tütchen mitzunehmen und rumliegenden Müll einzusammeln.

Unsere Jahreshauptversammlung 2020

Auf der mit über 50 Teilnehmenden gut besuchten Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Ashausen ließ der im letzten Jahr neu gewählte erste Vorsitzende Christian Popp zusammen mit seinem Vorstandsteam das letzte Jahr Revue passieren. „Ashäuser Runden“, Konzerte, Flursteinsetzung, Weinfest sowie Kunst & Punsch seien hier nur als Beispiele genannt. Zudem konnten etwa 40 neue Mitglieder begrüßt werden, so dass der Heimatverein nun kurz vor der Aufnahme seines 500. Mitglieds steht.

Aber auch für dieses Jahr sind wieder zahlreiche Aktivitäten geplant! So wird es mindestens zwei „Ashäuser Runden“ geben, die sich wie im vergangenen Jahr mit aktuellen Planungen befassen werden, die besonders Ashausen betreffen.

Weiterhin wird die Neuauflage der beiden Bücher über das „alte“ Ashausen angestrebt, die möglichst mit der Fertigstellung der in Bearbeitung befindlichen Tafeln zur „Erlebbaren Dorfgeschichte“ zur Verfügung stehen sollen. 

Am Ende der Tagesordnung standen Wahlen: Katharina Elsner wurde als zweite Vorsitzende gewählt, Michael Muth bleibt Schriftführer und Petra Göring ist nun Beisitzerin. Alle Genannten wurden einstimmig gewählt.

Petra Göring, Katharina Elsner, Michael Muth
Foto: Antje Klatt

Gemütlichkeit und Weihnachtsstimmung

Der Weihnachtsmarkt „Kunst & Punsch“ hat dem Mistwetter getrotzt. Es gab Gemütlichkeit und Weihnachtsstimmung pur im Olen Huus in Ashausen. Im „Olen Huus“ war es warm und trocken und auch auf dem Platz davor konnte der Punsch im Trockenen genossen werden. Der vom “Heimatverein Ashausen” neu gestaltete Platz vor dem alten Haus bietet jetzt die Möglichkeit, auch große und wetterfeste Zelte aufzubauen. Hier konnte nicht nur der heiße Punsch – angeboten vom Heimatverein Ashausen – sondern auch Waffeln, Wurst oder auch Grünkohl genossen werden.

Es wurde wieder eine bunte Mischung aus Kunsthandwerk, Musik und etlichen Mitmachaktionen für Kinder geboten. In der „Kreativen Werkstatt“ wurde am Samstag mit der Künstlerin Ellie Beyer mit Nadeln „gefilzt“. Sonntag ging es gleich nach dem Gottesdienst los mit den kleinen Workshops für Kinder, diesmal wurde ein Engel aus speziellem Ton gestaltet.

Im Olen Huus sorgten altbewährt am Samstag die Landfrauen und am Sonntag der Heimatverein für Kaffee und Kuchen in der Goden Stuv.
Highlight  war zum Abschluss am späten Sonntagnachmittag der Auftritt von Martin Friedenstab & Peggy Sunday. Eine Stunde gab es für die Besucher Folk-Musik vom Feinsten.

Eindrücke der angebotenen Kunstwerke, eingefangen von Antje und Volker Klatt, die uns sämtliche Fotos für diesen Beitrag zur Verfügung stellten.

Angelika Szczepaniak und Kati Domroes

Gedenkort Ashausen

Noch bis zum 30.11.2019 sind Vorschläge zum Gedenkort Ashausen möglich. Vorschläge aller Altersgruppen sind willkommen. 

Foto: Manfred Richter

Wie soll der Gedenkort Ashausen zukünftig gestaltet sein? An wen soll erinnert werden, außer wie bisher an die im 1. und 2. Weltkrieg getöteten Ashäuser Soldaten? Was wünschen wir uns für diesen besonderen Ort? Was ist dem Gedenkort angemessen? Mit diesen Fragen hatten sich die Mitglieder des Gesprächskreises Gedenkort Ashausen im Sommer an die Ashäuser Bürgerinnen und Bürger gewandt und um ihre Meinung zur zukünftigen Gestaltung des Mahnmals und seiner Umgebung gebeten. Bereits seit über einem Jahr treffen sich die Mitglieder des Gesprächskreises im Gemeindehaus der St. Andreas Kirche. Dabei sind interessierte Ashäuser Bürger*innen, die Ashäuser Vereine, Pastorin und Kirchenvorstand der St. Andreas Gemeinde und auch die politischen Parteien.  

Seit Ende August stehen vor dem Ashäuser Hof in der Bahnhofstraße zwei Infotafeln und ein Briefkasten.  Auf einer der Tafeln wird die Geschichte des Mahnmals beschrieben, das ursprünglich auf der gegenüberliegenden Straßenseite auf dem Grundstück der ehemaligen Ashäuser Schule gestanden hat. Auf der zweiten Tafel wird über die Initiative, ihre Mitglieder und die Ziele des Diskussionsprozesses rund um den Gedenkort berichtet. (Siehe auch www.gedenkort-ashausen.de).

Noch bis zum 30. November 2019, also bis zum kommenden Sonnabend, ist es möglich, Anregungen und Vorschläge für die Gestaltung des Gedenkortes in Ashausen einzureichen: entweder per Mail unter gruppe@gedenkort-ashausen.de oder als Brief in den Briefkasten bei den Infotafeln vor dem Ashäuser Hof. Wer möchte, kann Namen und Anschrift oder Mailadresse darauf vermerken. Dann folgt im nächsten Jahr eine Einladung zu einer öffentlichen Veranstaltung, auf der die Ergebnisse der Meinungsumfrage vorgestellt und diskutiert werden. Die Mitglieder des Gesprächskreises freuen sich über jeden Vorschlag. Besonders auch Ideen junger Menschen sind willkommen! 

Für den Gesprächskreis: 
Margit Bonacker

Der Gedenkort (früher auch als Kriegsdenkmal bezeichnet) befindet sich in der Kurve Bahnhofstraße/Scharmbecker Straße gegenüber dem Ashäuser Hof :

Weihnachtszeit – Kunst & Punsch Zeit

In diesem Jahr sind wieder 15 Kunsthandwerker im und um das „Ole Huus“ herum:

Foto: Angelika Szczepaniak

Gedrechselte und geschnitzte Holzkunst von Klaus-Dieter Klose; genähte Teddys und schöne Stoffdekorationen zeigt Monika Cordes; Bine Schlei ist vertreten mit dekorativen Ideen aus Ton und anderen Materialien; Claudia Scholl aus Hamburg ist mit Strickereien dabei; Barbara Behncke, von Beginn an bei Kunst & Punsch, präsentiert Dekoratives mit Licht.

Claudia von Lengen arbeitet floristisch mit verschiedenen Materialen wie Eisen und Porzellan; Brigitte Sander ist wieder mit ihren beliebten Marmeladen, Holzarbeiten und Genähtem dabei; Annett Kröger-Bergmann präsentiert ihre wunderbaren Tonobjekte gemeinsam mit Elke Ferichs im Außenbereich, ebenso wie Petra Dehning, die „Outdoorkissen“ in einer Holzbude anbietet.

6 Künstler können in diesem Jahr erstmalig bei Kunst & Punsch begrüßt werden:
Marion Pankow zeigt Dekoratives im „Nordischen Stil“.
Neil Kelb aus Cuxhaven ist mit Arbeiten aus Glas vertreten und wird in der sogenannten Kellerkammer ausstellen. Selbst gestickte Kreuzstichbilder werden von Sabine Hesse im Flett angeboten.

Außerdem ist Ute Stender-Killguß mit besonderem Schmuck vertreten: Sie arbeitet mit Kautschuk aus Fahrradschläuchen kombiniert mit Silber und anderen Materialien.

Auch Regina Meier (Bilder) und Günther Bode (Skupturen), beide Mitglied beim „Kunstwerk Stelle“, stellen erstmalig am 7. und 8. Dezember in Ashausen aus.

Musikalisch umrahmt wird der Markt am Samstag mit Akkordeonmusik von Ellie Beyer, sie bietet außerdem in der „Kreativwerkstatt“ Filzen für Kinder an (hier ist keine Anmeldung erforderlich!).

Sonntag um 11.00 findet wieder ein Gottesdienst auf der Tenne statt. Ab 12.00 ist dann im Anschluss die Ausstellung erneut geöffnet.

Sonntag um 16.00 Uhr gibt es Musik von Martin Friedenstab und Peggy Sunday.

Und was wäre Kunst & Punsch ohne PUNSCH ?
Vor dem Olen Huus lädt wieder ein kleines Budendorf zum Verweilen ein. Neben 2 Kunsthandwerkerständen gibt es hier allerlei Kulinarisches wie z.B. deftigen Grünkohl, Bratwurst, frische Waffeln und natürlich PUNSCH !

Das Café in der guten Stube, ist an beiden Ausstellungstagen geöffnet. Bei den Damen vom Landfrauenverein und vom Heimatverein kann man sich mit leckeren Torten und Kaffee verwöhnen lassen.

Herzlich Willkommen bei Kunst & Punsch 2019!

Angelika Szczepaniak

Wenn nicht anders vermerkt, wurden uns die Fotos von den jeweiligen Künstlern zur Verfügung gestellt.

Radtour zur Seevemündung

Bei Sonnenschein und ohne Gegenwind zur Seevemündung – Heimatverein Ashausen radelt zum zwölften Mal am Tag der Deutschen Einheit

Die alljährlichen Fahrradtouren des Vorbereitungsteams um Dietmar Bellmann und Klaus-Dieter Klose zum Tag der Deutschen Einheit sind sehr beliebt, so auch in diesem Jahr. 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei, als es durch die Naturlandschaft der Seeveniederung zur Mündung der Seeve in die Elbe ging. Pünktlich um 14 Uhr versammelten sich alle vor dem Olen Hus in Ashausen zum traditionellen Gruppenfoto.

Gruppenfoto vor dem Olen Huus (Foto: Volker Klatt)

Dietmar Bellmann erläuterte die Tour und bat die E-Bike-Radlerinnen und –radler, doch bitte nicht an der Spitze zu fahren, sondern sich in der Mitte oder am Ende zu halten. Tatsächlich ist gegenüber den Vorjahren die Zahl der E-Bikes bzw. Pedelecs in der Gruppe deutlich angestiegen!

Die diejährige Radtour durch die Seeveniederung

Dann geht es endlich los. Die Lindenstraße entlang, dann links Richtung Bahnhofstraße, über die Brücke bis zur K86 nach links, vorbei am Grundstück des vor einigen Jahren abgerissenen „Lodder’s Gasthof“. Weiter rechts in den Achterdeich.

Dort entlang des Mühlenbachs, der früher von kleinen Kähnen befahren wurde, heute aber an den meisten Stellen versandet und zugewachsen ist. Auf der rechten Seite hinter den Bäumen taucht „Reimers Brack“ auf[1]. (Historisch wurde das Dorf Achterdeich zum ersten Mal 1661 erwähnt. 1968 wurde Achterdeich Teil der Gemeinde Stelle). Die Steller Chaussee wird überquert und weiter geht es auf dem Deich bis zum Ehlersweg. Dann entlang der Straße „Hinter der Bahn“. Hier wird es zum ersten und einzigen Mal etwas holprig. Aber das ist bald vorbei und wir biegen links ein. Rechts erinnert eine alte Ölpumpe an die Zeiten vor der Diskussion um den Klimawandel.

Endlich sind wir in der „Seevengeti“. Ein kurzer Halt am Informationsschild: Die Seeve ist von der Quelle bis zur Mündung in die Elbe 41 km lang. [2] Die Fläche des Gebiets beträgt 494 ha. Am 14.10.1993 wurde das Naturschutzgebiet eingerichtet. Zuständig für das Naturschutzgebiet ist der Landkreis Harburg als untere Naturschutzbehörde.
Interessant: Die beiden Baggerseen im Gebiet sind durch Bodenentnahmen für den Bau des Verschiebebahnhofs Maschen entstanden!

Untere Seeveniederung im Oktober 2019 (Foto: Volker Klatt)

Auf den Feuchtwiesen blüht im Frühjahr ein Meer von Schachbrettblumen. Die Schachbrettblume ist eine ungewöhnliche Schönheit und Kostbarkeit, deren kelchförmige weiße oder rote Blüte wirklich wie ein kleines Schachbrett aussieht. Jetzt im Oktober sieht man hier überall grüne Wiesen, an manchen Stellen auch wollig-weiße Schafe. Sie halten das Gras „im Auftrag“ der Behörden kurz, damit die Schachbrettblume im nächsten Frühjahr im April und Mai wieder blühen kann. Durchflossen wird die Landschaft mit Steller See und dem sogenannten Junkerfeld vom Mühlenbach und von der Seeve, die hier zusammenfließen und dann in die Elbe münden. Vom Aussichtsturm in der Seevengeti hat man eine weite Sicht auf die wunderschöne Landschaft. Viele von uns nehmen sich vor, im Frühjahr auf jeden Fall zur Blüte der Schachbrettblume wiederzukommen! Jetzt aber lockt die Pause: Auf dem Unterstand mit Picknicktisch und Bänken bei Wuhlenburg warten Gummibärchen und Schokoküsse auf uns. Danke an das Ehepaar Degel, das uns so freundlich versorgt hat! Und schon sind wir wieder auf dem Rückweg entlang des Achterdeichs, direkt neben uns wieder der Mühlenbach.

Kaffee, Tee und Torte im Café Verde im Ashäuser Hof

Auch auf dem Rückweg haben wir Glück mit dem Wetter. Kein Regen, sogar ein bisschen Sonnenschein und vor allen Dingen kein Gegenwind! Im Café Verde im Ashäuser Hof ist schon der Kaffeetisch gedeckt, es gibt leckere Torten aller Art, auch Waffeln können bestellt werden. Christian Popp als Vereinsvorsitzender des Heimatvereins bedankt sich bei allen, die bei der Vorbereitung und Organisation der Fahrradtour beteiligt waren, insbesondere bei Dieter Bellmann, für den es in diesem Jahr die zwölfte Fahrradtour war, die er organisiert hat. Dietmar Bellmann möchte sein „Amt“ abgeben. Es habe ihm große Freude gemacht, aber 12mal sei genug. Sein Anliegen sei es bei den Fahrradtouren immer gewesen, die schöne Landschaft und die Besonderheiten rund um Ashausen allen Interessierten nahe zu bringen. Das ist ihm sicherlich gelungen und wir sind gespannt, wer im nächsten Jahr die Fahrradtour in diesem Sinne organisiert!

Margit Bonacker, 12. Oktober 2019

[1] Ein Brack bezeichnet eine Vertiefung oder Auskolkung im Boden, die durch einen Deichbruch infolge einer Sturmflut entstanden ist. Achterdeich war im Februar 1962 durch die Sturmflut betroffen, viele Menschen und Tiere sind damals hier umgekommen.  

[2] Broschüre zur Seevengeti und zur Schachbrettblume: erhältlich bei Lünsmann Lotto und Pressefachgeschäft, Unter den Linden 1, in Stelle, bei ABC Buchhandel, Harburger Straße 1, in Stelle.

Fotos: Antje und Volker Klatt

Aufgewickelt – Abgeschnitten – Eingefädelt

Alles, was triste Herbsttage schöner macht, findet man am Samstag, den 26. Oktober von 13:00 bis 18:00 Uhr auf dem 2. Kreativmarkt unter diesem Motto im Olen Huus in Ashausen. Die Organisatorin Petra Göring hat die Tenne hergerichtet und bietet viel Handarbeitszubehör und wunderschöne Patchworkarbeiten an. Kaffee und Kuchen stehen natürlich auch bereit!

Gerne können sich noch weitere Interessenten für die Verkaufsausstellung über den Heimatverein oder‬ bei ihr unter 0152 24792095 melden.

Die Erlöse aus Kaffee und Kuchen und aus dem Stoff-Flohmarkt kommen einem guten Zweck in Ashausen zugute.

2. Ashäuser Runde – Mehrgenerationenprojekt am Schulweg

Mehr als 100 Interessierte kamen zur zweiten Ashäuser Runde des Heimatvereins ins örtliche Feuerwehrgerätehaus. Einführend blickte Christian Popp, der Vorsitzende des Heimatvereins, auf die erste Ashäuser Runde zurück, die sich mit dem Projekt „Heins Hoff“ befasste. Er konnte berichten, dass im Anschluss an die Informationsveranstaltung im Mai dieses Jahres zahlreiche Bedenken und Anregungen bei der Gemeinde eintrafen. Zusammen mit den Hinweisen des Denkmalschutzes und anderen führten diese dazu, dass der Bebauungsplan deutlich verbessert wurde und neu ausgelegt werden wird.

Zum Thema des Abends „Mehrgenerationenprojekt am Schulweg“ referierte die Stadtplanerin Ursula Leptien. Sie ist auch Vorstandsmitglied der Tariqa Burhaniya Stiftung, der neuen Grundeigentümerin der 1,7 Hektar großen Liegenschaft am Schulweg. Frau Leptien erläutert den aktuellen Stand der Ideen zum Bebauungskonzept sowie mögliche Angebote für das dörfliche Leben. Klar wurde, dass 20 bis 40 Wohnungen vorzugsweise für Stiftungsmitglieder errichtet werden sollen. Wie etwaige Angebote an das Dorf aussehen könnten, musste jedoch noch offen bleiben. Dennoch begrüßten die Teilnehmenden an der Ashäuser Runde die rechtzeitige und umfassende Information über das für Ashausen wichtige Projekt.

Die nächste Ashäuser Runde wird sich aller Voraussicht nach mit dem Nahversorger am Büllhorner Weg beschäftigen. Ob dies noch in diesem Jahr geschehen wird, hängt vom Vorankommen der laufenden Planungen ab.