Archiv der Kategorie: Flursteine

Flurstein 2012: Foorsfell’n

26. April 2012
11. Flurstein: FOORSFELL`N

Foorsfell'n2

Spender: Fam. Henning und Ute Schmedecke-Vick

Lage: Verbindungsweg Scharmbecker Straße Richtung Lundes Kiel
Verlängerung der Straße Zum Bruch

Die Flur “FOORSFELL’N” liegt von Ashausen kommend links neben der Scharmbecker Straße, so dass die heutige Straße Fohrsfeld zwar nicht zu dieser Flur gehört, jedoch auf sie zu führt.

 

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Flurstein 2011: Western

26. April 2011
10. Flurstein: WESTERN

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Spender: Vera und Thyss Henze, Sabine und Manfred Hintze

Lage: Ecke Holtorfsloher Weg / Hooler Moor

Dieser Stein trägt den Namen von der Flur WESTERN.
Western (1607 Western, 1776 Im Westen) – eine nach dem Westen gelegene Feldmark.
Die WESTERN ist die größte Flur von Ashausen mit einer Größe
von ca. 100 ha. Diese Flur ist überwiegend Waldgebiet und daher für die Naherholung gut geeignet.

Nach einem kleinen Umtrunk wurde anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Heimatvereins…

 

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Flurstein 2010: Suurbrook

26. April 2010
9. Flurstein: SUURBROOK

Suurbrook

Spender: Gerda und Jonny Lovasz

Lage: Wendehammer Suderbrook

Der Flurname “SUURBROOK” weist auf ein im Süden von Stelle, mit Bäumen und Gestrüpp bestandenes sumpfiges Gelände hin.
Eine andere Deutung könnte auf einen Bruch mit sauren Bodenverhältnissen hinweisen.

Weitere, vielleicht nicht ganz ernst zu nehmende Deutungen könnten sein:
die Bewirtschafter dieses Geländes sind aufgrund der Bodenverhältnisse versauert oder hier wurden Personen vorgefunden, die in “Sauer” lagen.

 

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Flurstein 2009: Westerfell’n

26. April 2009
8. Flurstein: WESTERFELL´N

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Spender: Familie Klaus-Dieter Klose

Lage: Ecke Holtorfsloher Weg / Steinbarg

Der Stein trägt den Namen von der Flur WESTERFELL`N.
Westerfeld, im Westen des Dorfes gelegen.

Am Ostrand des Flurstückes wurde nach dem Krieg eine Siedlung errichtet: die heutige Straße Westerfeld. Die ehemalige Ackerfläche hatte der Höfner Rudolf Lühmann (Hof 8) zunächst den Flüchtlingen zum Kartoffel- und Gemüseanbau zur Verfügung gestellt, später an die politische Gemeinde Ashausen verkauft. Unter der Regie des damaligen Bürgermeisters Ferdinand Schulz wurden die 1000 m² großen Grundstücke für 90 Pfennig pro m² vornehmlich an Flüchtlinge verkauft.

 

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Flurstein 2007: Wulfshagen

26. April 2007
6. Flurstein: WULFSHAGEN

Wulfshagen

Spender: Fam. Stefan Martens

Lage: Beim neuen Wasserwerk (Scharmbecker Straße rechts hoch, ca. 200m)

Der Flurname “WULFSHAGEN” setzt sich aus zwei Begriffen zusammen.
Zum einen deutet er auf einen starken Wolfsbestand hin, der hier bis ins 17. Jahrhundert bestand, und zum anderen sagt der Wortteil “Hagen” übersetzt Waldbestand.

 

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Flurstein 2005: Duvendaal

26. April 2005
4. Flurstein: DUVENDAAL

Duvendaal

Spender: Firma  Möller- Blödorn (Steinmetzbetrieb)

Lage: Duvendahl, ca. 100m vor dem Friedhof

Entgegen der Straßenbezeichnung (Duvendahl) trägt der Stein die  Inschrift “DUVENDAAL” mit zwei “A”.

Der zweite Teil der Flurbezeichnung “DAAL” bezeichnet das zur Marsch hin abfallende Gelände.

Der erste Teil “DUVEN” hat zwei Deutungsmöglichkeiten:

  • DUVEN übersetzt ins Hochdeutsche sind Tauben. Es könnten sich im Gebiet auffallend viele Tauben versammelt bzw. genistet haben.
  • Die zweite Deutungsmöglichkeit ergibt sich aus dem plattdeutschen Wort “Duwock” = Schachtelhalm.
    Der Ackerschachtelhalm war ein zur damaligen Zeit schwer zu bekämpfendes Unkraut. Oberfächlich harmlos – wie ein Spinnwocken – anzuschauen, hat er eine tiefreichende Wurzel, die sich über Sprossen vermehrt.
    “De Wött`ln reckt bet in de Höll” sagte man auf der Winsener Geest.
    Heute ist der Ackerschachtelhalm vielen als Heilkraut bekannt.

 

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Flurstein 2004: De Woort

26. April 2004
3. Flurstein: DE WOORT

De Woort                               

Spender: Maja und Stefan Köhlmoos

Lage: Bahnhofstraße, schräg gegenüber Straße Gegenhoopt

Wir haben diesmal einen Standort mitten im Ort gewählt, um der Bevölkerung zu zeigen, dass wir uns nicht nur mit dem jüngst übernommenem  ‘’Olen Huus’’ beschäftigen, sondern auch anderweitig tätig sind.

Die Bezeichnung “DE WOORT” auf dem Stein bezeichnet ein Gebiet, welches besonders gewartet oder gepflegt wurde. Meist war es auch eingezäunt. In diesem Falle waren es mehrere Gärten der umliegenden Anlieger.

Die Flur ‘’DE WOORT’’ umfasst ungefähr den Bereich  Bahnhofstraße, Gartenstraße, Am Mühlenbach und Im Twieten.

 

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