Archiv der Kategorie: Vereinsleben

Flurstein 2009: Westerfell’n

26. April 2009
8. Flurstein: WESTERFELL´N

westerfelln-m-Stifter

Spender: Familie Klaus-Dieter Klose

Lage: Ecke Holtorfsloher Weg / Steinbarg

Der Stein trägt den Namen von der Flur WESTERFELL`N.
Westerfeld, im Westen des Dorfes gelegen.

Am Ostrand des Flurstückes wurde nach dem Krieg eine Siedlung errichtet: die heutige Straße Westerfeld. Die ehemalige Ackerfläche hatte der Höfner Rudolf Lühmann (Hof 8) zunächst den Flüchtlingen zum Kartoffel- und Gemüseanbau zur Verfügung gestellt, später an die politische Gemeinde Ashausen verkauft. Unter der Regie des damaligen Bürgermeisters Ferdinand Schulz wurden die 1000 m² großen Grundstücke für 90 Pfennig pro m² vornehmlich an Flüchtlinge verkauft.

 

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Flurstein 2007: Wulfshagen

26. April 2007
6. Flurstein: WULFSHAGEN

Wulfshagen

Spender: Fam. Stefan Martens

Lage: Beim neuen Wasserwerk (Scharmbecker Straße rechts hoch, ca. 200m)

Der Flurname “WULFSHAGEN” setzt sich aus zwei Begriffen zusammen.
Zum einen deutet er auf einen starken Wolfsbestand hin, der hier bis ins 17. Jahrhundert bestand, und zum anderen sagt der Wortteil “Hagen” übersetzt Waldbestand.

 

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Flurstein 2005: Duvendaal

26. April 2005
4. Flurstein: DUVENDAAL

Duvendaal

Spender: Firma  Möller- Blödorn (Steinmetzbetrieb)

Lage: Duvendahl, ca. 100m vor dem Friedhof

Entgegen der Straßenbezeichnung (Duvendahl) trägt der Stein die  Inschrift “DUVENDAAL” mit zwei “A”.

Der zweite Teil der Flurbezeichnung “DAAL” bezeichnet das zur Marsch hin abfallende Gelände.

Der erste Teil “DUVEN” hat zwei Deutungsmöglichkeiten:

  • DUVEN übersetzt ins Hochdeutsche sind Tauben. Es könnten sich im Gebiet auffallend viele Tauben versammelt bzw. genistet haben.
  • Die zweite Deutungsmöglichkeit ergibt sich aus dem plattdeutschen Wort “Duwock” = Schachtelhalm.
    Der Ackerschachtelhalm war ein zur damaligen Zeit schwer zu bekämpfendes Unkraut. Oberfächlich harmlos – wie ein Spinnwocken – anzuschauen, hat er eine tiefreichende Wurzel, die sich über Sprossen vermehrt.
    “De Wött`ln reckt bet in de Höll” sagte man auf der Winsener Geest.
    Heute ist der Ackerschachtelhalm vielen als Heilkraut bekannt.

 

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Flurstein 2004: De Woort

26. April 2004
3. Flurstein: DE WOORT

De Woort                               

Spender: Maja und Stefan Köhlmoos

Lage: Bahnhofstraße, schräg gegenüber Straße Gegenhoopt

Wir haben diesmal einen Standort mitten im Ort gewählt, um der Bevölkerung zu zeigen, dass wir uns nicht nur mit dem jüngst übernommenem  ‘’Olen Huus’’ beschäftigen, sondern auch anderweitig tätig sind.

Die Bezeichnung “DE WOORT” auf dem Stein bezeichnet ein Gebiet, welches besonders gewartet oder gepflegt wurde. Meist war es auch eingezäunt. In diesem Falle waren es mehrere Gärten der umliegenden Anlieger.

Die Flur ‘’DE WOORT’’ umfasst ungefähr den Bereich  Bahnhofstraße, Gartenstraße, Am Mühlenbach und Im Twieten.

 

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Flursten 2003 der Erste: Lundes Kiel

26. April 2003 (für 2002)
1. Flurstein: LUNDES KIEL

Lundes Kiel

Spender: Heimatverein Ashausen

Lage: Verlängerung der Gartenstraße in Richtung Grevelau

Die Bezeichnung “LUNDES KIEL” ist kein Flurname, sondern die         Bezeichnung einer markanten Stelle. Das Grundstück hat nach wie vor die Form eines Keils bzw. Dreiecks. Es wurde an den Seiten durch den Entwässerungsgraben der Ashäuser Wiesen und dem Scharmbecker Graben begrenzt. Dieser Graben hatte vor der Flurbereinigung, ausgelöst durch den Bau des Zubringers, seine Lage hinter dem Grundstück. Die Überreste der Brücke für den Weg zur Grevelau sind noch heute sichtbar. Nach dem Zusammenfließen beider Gräben war ein Stau vorhanden, um den Wasserstand zu regulieren. Vor dem Stau war die Wassertiefe ca. 50 bis 80 cm. Diese ordentliche Wassertiefe wurde von den Kindern und Jugendlichen des Ortes gerne als Badegelegenheit genutzt.

 

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Flurstein 2003 der Zweite: Neddelbarg

26. April 2003
2. Flurstein:  NEDDELBARG                             

Neddelbarg

Spender: Heimatverein Ashausen

Lage: Holtorfsloher Weg  ca. 100m vor dem Sportgelände

Die Bezeichnung  “NEDDELBARG” rührt von einer mit Neddeln        (Brennnesseln) bewachsenen Anhöhe her. Die Schreibweise mit Doppel ‘’D’’ stammt aus dem plattdeutschen.

Die Straße ‘’Vor dem Nettelberg’’ wurde beim Übersetzen ins hochdeutsche   mit zwei ‘’T’’  ausgestattet.

 

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